Ferienhaus "Seeresidenz"

Tourenvorschläge

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Wir möchten unseren Urlaubern nicht nur ein schönes zu Hause bieten, sondern wir sind sehr daran interessiert, dass Sie unsere Heimat für sich entdecken und kennen lernen. Da wir uns in und um Godern herum bestens auskennen, haben wir uns die Mühe gemacht, Ihnen 10 sorgfältig ausgewählte Tourenvorschläge anzubieten. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Boot, freuen Sie sich auf einzigartige Ausflüge. Die vielerorts noch völlig unberüherte Natur erwartet sie direkt vor unserer Haustür.

 

Fahrradtouren

Erlebnis-Tour Schweriner See

 

Rundfahrt um den Schweriner Innensee

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Erlebnis Tour Schweriner See   Fahrrad Tour Schweriner Innensee
     
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Fahrrad-Tour Godern Nord

 

Fahrrad-Tour Godern Süd

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Fahrrad-Tour Godern Nord   Fahrrad-Tour Godern Süd

Auf dieser etwa 50 km langen Fahrrad-Tour können Sie die Ostseite des Schweriner Sees erkunden.  Dort erstreckt sich eine sehr urwüchsige Naturlandschaft. Neben dem Schweriner See sind vor allem der längste Fluss Mecklenburgs die Warnow, das Ramper Moor und die Kritzower Berge Landschaftselemente die den Charakter dieser Gegend bestimmen. In den Wäldern und Seen dieser Region haben Seeadler, Eisvogel, Rotmilan, Biber, Fischotter und andere zum Teil vom Aussterben bedrohte Tiere eine Zufluchtsstätte gefunden. Diese Tatsache ist Gütesiegel für die hervorragende Beschaffenheit dieser fast unberührten Moränenlandschaft.
Die Tour beginnt wie immer an unserem Ferienhaus (A). Von dort aus geht es über einen Feldweg in den unweit entfernten Ortsteil Neu Godern. Als Wegpunkt dient uns das dort ansässige Wandercamp (1).

   
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Wanderungen

Wanderung um den Pinnower See

 

Dorfspaziergang und Naturlehrpfad Godern

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Wanderung Pinnower See   Dorfspaziergang und Naturlehrpfad Godern

Diese etwa zwei- bis dreistündige Wanderung entführt Sie auf einen Rundkurs um den wunderschönen und circa 250 ha großen Pinnower See mit seinen zwei Inseln. Umgeben von einem dichten sattgrünen Mischwald, findet man viele Möglichkeiten, um für eine kurze Abkühlung im klaren und erfrischenden Wasser zu sorgen.

Die Wanderung führt Sie zunächst über die Alte Dorfstraße durch das beschauliche Godern. Schon am Goderner Strand erwartet Sie die erste Gelegenheit für eine kurze Abkühlung. Für kleines Geld gibt es am saisonalen Strandkiosk Snacks, Eis, Getränke und einen Bootsverleih. Wer genügend Kraft hat, kann auch von hier aus die beiden im See befindlichen Inseln Fischerwerder und Flakenwerder besuchen oder einfach nur umrunden. Gleich hinter dem Kiosk beginnt der sehr beliebte Wanderweg um den Pinnower See, der vor allem im Herbstlaub mit seiner Farbenfroheit zu bezaubern weiß. Bei unserer Wanderung versuchen wir uns immer an die linksabbiegenden Wege zu halten und bleiben so stetig in Ufernähe. Rund um den See gibt es zahlreiche gute Badestellen. Man sollte nur beachten, dass der Grund oft schon nach wenigen Metern steil abfällt. Der See ist an vielen Stellen bis zu 16m tief.

Auf halber Strecke zum Südzipfel des Pinnower Sees erreichen Sie den „Steinernen Tisch“. Früher ein beliebtes Ausflugsziel, ist dieser verwunschene Ort fast schon vergessen. Die Wege sind zugewachsen und nur ein paar Wanderer verirren sich noch hierher. Seit wann es den Tisch dort gibt, weiß niemand so genau und nur ein altes gefundenes Bild einer Postkarte zeigt, wie es dort um 1900 ausgesehen haben muss. Es gibt eine Sage, wonach der Großherzog dort mit dem Teufel Karten gespielt hat und der Großherzog seinen guten Geist, das Pertermännchen, aus dem Schweriner Schloss mitgebracht hatte. Das Petermännchen hatte die Aufgabe, aufzupassen, dass der Teufel nicht schummelt. So kam es, dass der Großherzog das Spiel gewann und der Teufel vor Wut, auf den Tisch schlug, der daraufhin augenblicklich zu Stein erstarrte. Man vermutet, dass es vor ca. 2000 Jahren hier an der Stelle des Tisches eine kleine befestigte Siedlung gegeben haben dürfte. Die gute Lage am See, mit dem schützenden Wald, war ideal für eine Siedlung und bot ausreichenden Schutz für die Menschen. Der Wald lieferte Holz und Wild, der See bot einen immensen Fischreichtum und die zahlreichen Quellen, die den Pinnower See speisen, lieferten gutes und sauberes Trinkwasser.

Am Südzipfel angekommen stoßen Sie auf ein recht unscheinbares Pumpwerk der Stadtwerke Schwerin. Der Pinnower See gehört nämlich zum Trinkwasser-einzugsgebiet der Stadt, weswegen auch keine Motorboote auf dem See erlaubt sind. Er ist daher sehr sauber und liegt mit seiner Wasseroberfläche gute 10m unterhalb des Schweriners Sees. Im Bereich der beiden Seen, liegt zudem die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee und der Schweriner See ist an der kürzesten Landstelle nur 800 m entfernt. Langsam kehren wir auf der Ostseite des Pinnower Sees wieder in die Zivilisation zurück. Folgen Sie der Straße, die links weiter Am See entlang geht, so gelangen Sie zu einer kleinen Liegewiese und einem schönen Badeplatz. Von hieran führt der Weg durchs Dorf zum Gasthaus Petersberg. Nur wenige Meter hinter der Gaststätte biegen Sie links in den Sandweg „An der Koppel“ ein, dem Sie bis zum Segelflugplatz folgen. Müde Füße können hier stattdessen eine Abkürzung bergab zum Binnensee wählen, der Sie ebenfalls zurück zum Mühlensee bringt und mit etwas Glück können Sie von der alten Wassermühle bereits das Ferienhaus sehen.

Geübte Fahrradfahrer können diese Tour auch mit dem Drahtesel versuchen in Angriff zu nehmen. Vor allem die Südwestseite des Pinnower Sees mit seinen umgestürzten Bäumen, den vielen Quellen und abenteuerlichen Holzbrücken erschwert ein müheloses Durchkommen. Natürlich kann Die Wanderung auch im Uhrzeigersinn gelaufen werden.

 

Das Dorf Godern liegt zwischen dem Mühlensee im Nordosten und dem größeren Pinnower See im Südwesten etwa 13 km östlich von Schwerin. Mit seiner reizvollen wiesen- und waldreichen Landschaft, deren Ruhe und Stille Balsam für die Seele ist, gibt es in der kleinsten Gemeinde des Amtes Ostufer Schweriner See viel zu entdecken.

Unsere kleine Dorfrunde führt Sie als erstes zum neuesten Anziehungspunkt Goderns: den Naturlehrpfad im Nordwesten des Dorfes, genau an der Grenze von Endmoränenzug und Sandergebiet der letzten Eiszeit. Der über die Anhöhe dieser Endmoräne verlaufende Pfad ermöglicht großartige Ausblicke auf die südlich vorgelagerte Landschaft von Pinnow, den Petersberg und den Pinnower Segelflugplatz. Dieser Pfad wurde gemeinsam von Geologen, Botanikern und Forstleuten konzipiert. Naturinteressierte finden auf diversen Informationstafeln Erläuterungen zur eiszeitlichen Entstehung und zum Bestand an Bäumen und Sträuchern. Den Besuchern soll auf dem rund 1 km langen Lehrpfad im Sinne der „Zeitreise um den Schweriner See“ ermöglicht werden, Wissenswertes über die Natur und Landschaft der Region zu erfahren. Der Naturlehrpfad führt teilweise seitlich entlang und teilweise mitten durch eine ca. 20 m breite und 100 Jahre alte Hecke. Hier finden wir verschiedene Wildobstarten, Eichen, Weisdorn, Ulmen, Ahorn und die für unser Gebiet typischen Schlehenbüsche. Besonders herausgestellt wurden entlang des Lehrpfades die für die Endmoräne typischen Findlinge, welche von den Eiszeitgletschern des Pleistozäns, von den Gebirgen Skandinaviens und aus dem Gebiet der heutigen Ostsee hierher gebracht wurden.

Nach dieser kleinen Zeitreise führt Sie die Schweriner Straße zum Ortsausgang Richtung Schwerin, wo ein steiler Hang hinunter zum Pinnower See führt. Der Goderner Strand lädt mit seiner großen Liegewiese, dem kinderfreundlichen Spielplatz und seinem flachem Sandstrand zum Verweilen ein. Die Wasserqualität des Sees ist ausgezeichnet, da der Pinnower See zum Trinkwassereinzugsgebiet zählt. Vor allem in den Abendstunden lässt es sich wunderbar auf einer der vielen Bänke entspannen, wo Sie in Ruhe den Blick über den meist sanften Pinnower See genießen können.

Der gepflegte Strandimbiss bietet seinen Gästen nicht nur Snacks und Erfrischungen, sondern betreibt ebenfalls einen kleinen Bootsverleih. Für die Endreinigung des Strandgeländes und die Benutzung der sanitären Anlage wird ein Eintrittsgeld in Höhe von 1,50 € erhoben (Kinder und Jugendliche bis 16. Jahre haben freien Eintritt). Als Spaziergänger sollte dies nicht der Fall sein.

Öffnungszeiten (Witterungsabhängig):
Vorsaison (Mai-Juni): 12.00 - 18.00 Uhr
Hauptsaison (Juli-August): 10.00 - 20.00 Uhr
Nachsaison (September-Oktober): 12.00 - 18.00 Uhr

Der Rückweg zum Ferienhaus führt Sie auf der Ostseite des Dorfes entlang Reetgedeckter Häuser über die Alte Dorfstraße zum Gemeindehaus. Dort finden in der "Sommergalerie" jedes Jahr von Juli bis August verschiedene Lesungen und Konzerte im Ausstellungsraum statt. Betreut wird diese Ausstellung von den Mitgliedern des Kunstvereins „Der Goderner Kreis“. Dieser wurde 1977 von dem bekannten Mecklenburger Maler Carl Hinrichs und der Volkskünstlerin Ursula Conrad in Godern ins Leben gerufen. Gezeigt werden Arbeiten der Mitglieder in den Techniken Pastell, Buntstift, Bleistift, Öl und Aquarellmalerei, Seidenmalerei und Keramik.

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Wanderung Naturschutzgebiet Petersberg

 

Archäologischer Wanderweg Kritzow

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Wanderung Naturschutzgebiet Trockenhaenge am Petersberg   Archaeologischer Lehrpfad Kritzow

Die Wanderung ins Naturschutzgebiet zu den nahe gelegenen Trockenhängen am Petersberg beginnt wie immer am Mühlensee. Zunächst führt die Route nördlich am Seeufer entlang, bevor der Weg nach Osten Richtung Neu Godern abbiegt. Wenn man sich überlegt, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen könnten, dann würde Neu Godern ganz bestimmt in die engere Auswahl fallen. Dort angekommen würde einen der linke Pfad durch ein Waldstück in das von 7 Seen eingebettete Gneven bringen. Wir entscheiden uns aber für den unscheinbaren rechten Pfad. Ab hier wird die Wanderung etwas abenteuerlicher und ein kleiner Trampelpfad führt zu einer kleinen Brücke über den Mühlenfließ. Leider ist die digitale Tourbeschreibung an diesem Punkt nicht ganz korrekt, da das Programm die Verbindung zwischen den Wegpunkten 1 und 2 nicht finden konnte. Daher ist auch die Kilometerangabe von 10km für diese Wanderung falsch und der Rundkurs ist in Wirklichkeit nur gute 5km lang. Es gibt nämlich einen kleinen Pfad, der sich südlich weiter durch die Trockenhänge am Petersberg windet und schließlich auf der südöstlichen Begrenzungsstraße des Segelflugplatzes endet.

Für die sonnigen, sandigen Hänge des Petersberges sind Magerrasen und Silbergrasfluren typisch, aus denen Ginster hervor sprießt. Naturfreunde können hier zum Beispiel Heide- und Grasnelken oder Sand-Strohblumen finden. Wo die offenen Flächen in Wald übergehen, wachsen Kiefern, Stieleichen und Traubenkirschen. Die Mischung aus Sonne, Trockenhang und Wald bietet hervorragende Lebensbedingungen für zahlreiche Insekten. Über 500 Schmetterlingsarten sind am Petersberg nachgewiesen worden, darunter der Schwalbenschwanz und einige der seltenen Eulenfalter. Zwar gibt es in Mecklenburg-Vorpommern höhere Berge, dennoch ist der Petersberg mit 68 Metern über NN zumindest die höchste Erhebung in seinem Umkreis. Schon im späten 18. Jahrhundert war der Berg nicht mehr bewaldet und wurde landwirtschaftlich genutzt. Zwischen 1965 und 1990 diente der östliche Teil des Naturschutzgebietes militärischen Zwecken. Heute befinden sich an den Trockenhängen zum Teil Schaf- und Pferdeweiden.

Zurück geht es im Uhrzeigersinn den Flugplatz entlang bis zur Alten Wassermühle, wo wir erneut den Mühlenfließ überqueren. Dort steht eine uralte Winterlinde, die bereits 1939 mit einem Umfang von 5,15 Metern unter Schutz gestellt wurde, der heute auf 5,80 Meter angewachsen ist. Nun ist es auch nicht mehr weit, bis Sie der Weg am Mühlensee zurück zum Ferienhaus führt.

 

Dieser etwa dreistündige archäologische Rundweg führt den Wanderer auf einer Länge von etwa 8 km an zahlreichen Hügelgräbern der Bronzezeit, Moorflächen, Biberburgen und Stellen ehemaliger Glashütten vorbei. Durch seine Wegführung bietet er einmaliges Naturerlebnis durch diese abwechslungsreiche Endmoränenlandschaft.

Die Gemarkung Kritzow wurde 1249 erstmalig urkundlich erwähnt durch Schloss Richenberg des Fürsten Pribislav, der nördlich des Ortes seine Residenz an der Warnow errichtete. Die von der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren auf dem heutigen Kritzower Gebiet hinterlassene Landschaft mit ihren trockenen Hügeln und feuchten Senken, dem Wechsel von schweren und leichten Böden, ihren Söllen und Bächen, bot bereits den Menschen der Ur- und Frühgeschichte gute Siedlungsbedingungen. Vor allem der nördliche Teil der Kritzower Flur wird von Archäologen als Siedlungskammer bezeichnet. Ein Großsteingrab aus der Jungsteinzeit (3000 bis 1800 v. Chr.) und zahlreiche Hügelgräber der älteren Bronzezeit (1800 bis 600 v. Chr.) sind Zeugen der Siedlungskontinuität in diesem Landschaftsteil.

Der Wanderweg beginnt in der Ortsmitte des etwa 6 km entfernten Dorfes, wo eine Übersichtstafel nahe dem Eingangstor zur Gutsanlage Auskunft gibt über seinen Verlauf und über die Sehenswürdigkeiten links und rechts des Weges. Vorbei am Gutshaus wird bereits in unmittelbarer Nähe des Hofsees geschichtsträchtiger Boden betreten. Hier existierte im 14. Jahrhundert eine mehrteilige Hofanlage des Geschlechts derer von Bülow. "De olle Hof" bestand aus dem Wirtschaftshof mit Wohngebäude und einem Wehrturm, einer hierzulande typischen Befestigungsanlage des niederen Adels, die heute noch als Turmhügel zu erkennen ist. Sie war in ihrer Gesamtheit von einem Wassergraben umgeben. 1385 war die Anlage im Besitz des Heinrich von Bülow. In einer Urkunde wird er als Raubritter und sein Herrensitz als Raubritternest bezeichnet.

Der Wanderweg führt nun in nördliche Richtung in den Richenberger Weg. Gleich eingangs des Weges beeindruckt ein monumentales Großsteingrab, im Volksmund "Hühnenbett" genannt. Wenige hundert Meter weiter öffnet sich links des Weges eine Landschaft, die von zahlreichen Hügelgräbern der Bronzezeit (1800 bis 600 v.Chr.) dominiert wird. Nördlichster Punkt der Wanderung bildet jener Bereich im Warnowtal, wo Fürst Pribislav I seine Residenz errichtet hatte.

Wieder in südlicher Richtung wird ein Soll erreicht, das wunderschön eingebettet in einem Laubwald liegt und den Namen "Glasermoor" trägt. Damit wird Bezug genommen auf die vier Glashütten, die in der Flur zwischen 1615 und 1747 das grüne Mecklenburger Waldglas herstellten. Im weiteren Wegeverlauf bietet sich der wohl schönste Weitblick in diese durch die Endmoräne geprägte mecklenburgische Landschaft vom Aussichtspunkt Höhe 78. Eine Schutzhütte mit Rastmöglichkeit lädt hier zum Verweilen ein. Eine vielfältige Natur mit anderenorts selten gewordenen Tieren und Pflanzen hat den Wanderer bis hierher begleitet: Wollgras und Grasnelke, Sumpfcalla und Wasseriris erfreuen das Auge; Weinbergschnecken, Ringelnattern, Unken und Kraniche sind zu beobachten. Wunderschöne Laubbäume haben den Weg gesäumt und einmalig schöne und wohl über 200 Jahre alte Hainbuchen. Auf dem Rückweg zur Ortsmitte Kritzow gelangt man auf den 1925 angelegten Waldfriedhof, auf dem die ehemaligen Besitzer von Gut Kritzow ein Mausoleum errichtet haben. Weiterführende Erläuterungen sind den Schautafeln im Verlauf des markierten Lehrpfades zu entnehmen.

Betreut wird das Projekt durch die Mitarbeiter des Landhotels Bondzio, welche auch gleichzeitig das Waldglasmuseum betreuen. Die im Waldglasmuseum ausgestellten Fundstücke von grünem Mecklenburger Waldglas (unbedingt anschauen) stammen u.a. aus dem Areal des archäologischen Wanderweges Kritzow.

Landhaus Bondzio
Hauptstraße 21a
19067 Langen Brütz
Tel.: +49 38 66 - 46 050
E-Mail: service@landhaus-bondzio.de
Web: www.landhaus-bondzio.m-vp.de

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Kanutouren

3 Seen Entdeckungs-Tour

 

Naturerlebnis auf der Warnow

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Kanu-Tour in den Pinnower See   Warnowtour Durchbruchstal

So einfach war es wahrscheinlich noch nie, sich ins Kanu zu schwingen um in See zu stechen. Die 3 Seen Tour vom Mühlensee üben den Binnensee in den Pinnower See ist vielleicht nicht so abenteuerlich wie die Warnow-Tour, aber mindestens genauso schön. Vor allem für unerfahrene Kanuten ist diese Tour der perfekte Einstieg in die Welt der Wasserwanderungen.

Um bestens vorbereitet zu sein, brauchen Sie für diese Tour nicht viel einzupacken. Denken Sie an ein wenig Proviant, eine Decke, ein Kissen als Unterlage, etwas Sonnencreme und vielleicht Handtücher. Falls Sie planen, bei Ihrer Tour Rast am Goderner Strand zu machen, sollten Sie an ein paar Taler für ein erfrischendes Eis denken. Schwimmwesten befinden sich im unteren Schrank des Wohnzimmers.

Die drei bis fünfstündige Tour beginnt indem Sie den Mühlensee überqueren. Zu Ihrer linken sehen Sie die alte stillgelegte Wassermühle von wo aus sich der Mühlenfließ bis in die Warnow schlängelt. Zu Ihrer rechten lassen Sie die Halbinsel, welche hauptsächlich als Pferdekoppel genutzt wird liegen, um auf der gegenüber liegenden Seite nach der Einfahrt in den Kanal Ausschau zu halten. Bei hohem Schilfstand ist der Einstich nur mit gutem Blick auszumachen, aber das aufmerksame Auge erkennt die Stelle, wo sich die Baumkronen leicht zu öffnen scheinen. Die schmale Schilfdurchfahrt entlässt Sie in einen Ort der Ruhe. Sie hören meist nur das Einstechen Ihres Paddels und mit etwas Glück zeigt sich die Natur von ihrer lebendigen Seite. Oft streunen Rehe durch die leicht morastigen Wälder links und rechts und der Bieber fühlt sich hier ebenfalls zu Hause. Vielleicht begegnen Sie auch dem treuen Schwanenpaar, welches jedes Jahr seinen Weg in den Mühlensee findet um hier seinen Nachwuchs aufzuziehen.

Nach etwa 15 Minuten sollten Sie den Binnensee erreicht haben und dieses Mal ist es leicht die Weiterfahrt voraus zu Ihrer Rechten zu erkennen. Sie unterlaufen eine Brücke, welche Pinnow mit dem Ortsteil Godern verbindet und nur wenige 100 Meter weiter öffnet sich der breite Schilfgürtel, um den Blick auf den Pinnower See freizugeben. Im See liegen zwei Inseln namens Flakenwerder und Fischerwerder. An der Südseite liegt der namensgebende Ort Pinnow und im Nordosten Ihr Ferienort Godern. Der See ist bis zu 16 Meter tief und der Wasserspiegel liegt 27,9 m ü. NHN und somit knappe zehn Meter unterhalb des Wasserstandes des nur 800 Meter entfernten Schweriner Sees. Der See dient Schwerin als Trinkwasserentnahmegebiet und Sie werden kaum ein klareres Gewässer in der Umgebung finden.

Die Südliche Insel Flakenwerder lädt mit ihrem flach abfallenden Südwestufer zu einem Badestopp ein und mutige nutzen die Gelegenheit, um die Insel zu Fuß zu erkunden. Belohnt werden diejenigen, die die kleine Lichtung finden, welche sich wunderbar für ein abgeschiedenes und idyllisches Picknick anbietet. Wer lieber einen handfesten Snack oder ein kaltes Bier bevorzugt, dem empfehlen wir einen Zwischenstopp an der Goderner Badestelle. Gestärkt geht es auf den Rückweg und wer gut aufgepasst hat, sollte die Heimfahrt in den Mühlensee und zum Ferienhaus mit Leichtigkeit finden.

 

Ein Naturerlebnis der besonderen Art ist die etwa 13km lange Kanutour entlang der noch wilden Warnow. Sie gehört zu den schönsten und ursprünglichsten Flüssen in Mecklenburg-Vorpommern und bietet genügend Abwechslung für eine erlebnisreiche Tagestour. Ausgangspunkt ist die nur wenige km vom Ferienhaus entfernte Rönkendorfer Mühle, von der sich die Warnow gurgelnd bis zum Gutshof Vorbeck durch die pralle Natur schlängelt. Ob allein oder mit der Familie: Dieses Flussabenteuer begeistert jeden. Die mecklenburgische Landschaft verzaubert dabei mit spannenden Perspektiven vom Wasser aus.

Im ersten Teil der Tour fühlt man sich wie in einem Urwald. Mit mangrovenartigen Wurzeln klammern sich die Bäume ans Flussufer und die Uferböschung besteht hier aus Auen typischem Morast. Umgestürzte Bäume liegen herum und ragen teilweise in den Fluss. Viele Hindernisse lassen sich durch vorsichtiges manövrieren umschiffen, aber es gilt auch das ein oder andere Baumhindernis zu umtragen. Im zweiten Teil ändert die Warnow ihr Gesicht und die Landschaft wechselt vom Durchbruchstal zum Wiesenfluss.

Mit etwas Glück entdecken Sie während Ihrer Kanutour auf der Warnow Kraniche, Biber, Reiher oder sogar den seltenen Eisvogel. Dabei bestimmen Sie selbst das Tempo und die Mischung aus Ruhe und Natur, Erlebnis und Erholung. Die Tour ist ausgelegt, um in etwa 4 bis 6 Stunden den Gutshof Vorbeck zu erreichen, je nach Kondition und Pausen. Die Fließgeschwindigkeit der Warnow wird mit ihren 2 bis 6 km/h sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen gerecht.

Wenn Sie eine individuelle Kanutour planen, können Sie von April bis Oktober auf GUT VORBECK Zweier-Kanus leihen und die Warnow auf eigene Faust befahren. Es stehen dort 15 Boote bereit, in denen je ein Kind zusätzlich Platz findet. Die vorgestellte Tour kostet 40,-€ pro Boot und beinhaltet bereits den Gäste- und Bootsshuttle. Die Durchführung der Touren ist allerdings immer abhängig vom aktuellen Wasserstand der Warnow.

GUT VORBECK
An der Warnow 1
19065 Gneven OT Vorbeck
Tel.: +49 38 60 - 50 29 96
E-Mail: info@gutvorbeck.de
Web: www.gutvorbeck.de


Aus unserem Gästebuch

Trotz des Regenwetters hatten wir ein paar wunderschöne Tage in Ihrer kleinen Oase der Ruhe.

Wir danken Ihnen sehr für Ihre Gastfreunschaft und hoffen auf ein Wiedersehen am gemütlichen Mühlensee.

Robby & Jana

 

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News

Schoenstes Dorf MV 2015

Pinnow bei Schwerin wurde beim bundesweiten Wettbewerb «Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden» mit Gold ausgezeichnet. Im vorgeschalteten Kreiswettbewerb, an welchem mehr als 2.400 Orte antraten, wurde unsere Gemeinde im Jahr 2015 zum schönsten Dorf im Nordosten gekürt. Obwohl die Gemeinde Pinnow im Umland der Landeshauptstadt liege, sei es nicht zu einem reinen Wohn- und  Schlafort  geworden, der dörfliche Charakter sei bewahrt worden, hieß es in der Begründung der Jury. Den Abschlussbericht zum 25. Bundeswettbewerb finden Sie hier.

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www.seeferienhaus.de

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